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Beschreibung
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Als Ronin bezeichnet man in Japan einen Samurai,
der seinen Führer verloren hat. Einen Ronin
stellt auch Robert de Niro dar, der in dem
Film gleichen Namens einen ehemaligen amerikanischen
Geheimagenten spielt, der seit dem Ende des
Kalten Krieges in einer Welt umhertreibt,
in der die klaren Ziele und Vorgaben, nach
denen er früher gelebt hat, verloren gegangen
sind. Um in dieser Welt nicht endgültig unterzugehen,
bietet er seine Dienste daher heute jedem
an, der ihn bezahlt. So gehört er auch zu
einem international zusammengewürfelten Team
ehemaliger Kalter Krieger, die in Frankreich
für eine Mission angeheuert werden. Eine Mission,
die darin besteht, einen Koffer zu stehlen,
den sowohl irische Terroristen wie auch russische
Mafiosi heiß begehren. Während der Aufstellung
eines Planes geht de Niros Figur eine Freundschaft
mit seinem französischen Ebenbild (Jean Reno)
ein. Und eines lernen wir als Zuschauer sehr
schnell: Freundschaften sind in der Welt,
in der die beiden leben, etwas sehr seltenes.
Es gibt auch mehr oder minder eine kleine
Romanze zwischen ihm und seiner irischen Auftraggeberin
(Natasha McElhone) und es gibt einen Konflikt
innerhalb des Teams, als sich herausstellt,
dass einer von ihnen (Sean Bean) keineswegs
ein Ex-Agent ist, sondern lediglich ein kleiner
Ganove, der auf schnelles Geld und ein bisschen
Abenteuer aus ist. Die Handlung aber ist weitestgehend
nur eine Nebensächlichkeit -- es ist viel
interessanter anzuschauen, was der legendäre
Regisseur John Frankenheimer (French Connection
2) aus diesem Stoff macht. Seine Art, Action
zu inszenieren, ist atemberaubend. Frankenheimer
verfällt nicht der Versuchung, mit jedem Stunt
größere und bombastischere Effekte zu erzielen.
Vor allem die fast schon legendäre Autojagd
zur Mitte des Filmes besticht durch ihr unglaubliches
Timing und ihrem Realismus. Natürlich kann
man nörgeln, Frankenheimer biete dem Zuschauer
nichts Neues, sondern zitiere nur Ideen aus
früheren Frankenheimer-Filmen. Und vielleicht
präsentiert der Film inhaltlich tatsächlich
wenig Neues. Dennoch ist es großartig, sich
dies anschauen zu dürfen
( Hier
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