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Kurzbeschreibung
Schnell raus aus dem Mietvertrag und keine
Ahnung wie? Mit JBLs neuestem Lautsprecher-Set
SCS-10 für 5.1-Klang in den heimischen vier
Wänden gehören solche Sorgen der Vergangenheit
an. Denn das Herzstück der Anlage, der überaus
potente Subwoofer, hat uns schon beim Test
des SCS-138-Sets schwer beeindruckt. Dieses
Bass-Ungeheuer hat die Technik zum Glück
nicht modifiziert -- auch diese Lautsprecher-Kombo
fegt lärmempfindliche Nachbarn kurzerhand
aus dem Zimmer. Und zieht ebenso schnell
eine Klage wegen massiver Ruhestörung nach
sich. Aber so ist das nun mal: Wenn in einem
Action-Kracher auf DVD ein Gebäude explodiert
oder eine Armee anrückt, dann sollte sich
das auch ebenso anhören. Faule Kompromisse
haben in einem gehobenen Heimkino schlicht
und einfach nichts zu suchen! Schon bei
der Installation gibt es Anlass zur Freude.
Statt ödem Plastik wurden die Lautsprecher
in hochwertige Aluminium-Gehäuse gesteckt.
Das sieht nicht nur gut aus (und fühlt sich
zudem auch klasse an), sondern ist auch
der Klangqualität durchaus zuträglich. Ein
stabiles Gehäuse hat keine Dröhnneigung
und schwingt bei höheren Pegeln auch nicht
sofort mit -- was ebenfalls auf Kosten des
Klangs gehen würde. So wundert es dann kaum,
dass die akustischen Fähigkeiten der Front-
und Rearspeaker im Vergleich zum SCS-138
leicht zugelegt haben. Sämtliche Speaker
verfügen über ein breiteres Frequenzspektrum,
was in erster Linie eine bessere Stimmwiedergabe
mit sich bringt. Denn trotz der unbestrittenen
Fähigkeiten des Subwoofers (dazu gleich
mehr), schadet es nie, wenn die Stimmen
center-seitig mit mehr Volumen in den Raum
tönen. Bei stark effektbetonten Filmen profitiert
der stolze Besitzer des SCS-10 auch von
den verbesserten Rearspeakern, die nun eine
Nuance mehr Volumen besitzen und auch bei
stärkeren Pegeln mehr Ausdauer beweisen
-- Center- und Front-Lautsprecher sind übrigens
ebenfalls pegelfester geworden! Highlight
und Herz der Anlage bleibt aber eindeutig
der massive Subwoofer. Die 100 Watt starke
Endstufe harmoniert hervorragend mit dem
verbauten 20-cm-Lautsprecher. Der massive
Bass produziert dabei mehr als schlichtes
Volumen. Er verwöhnt den Heimkino-Fan selbst
bei sehr hohen Pegeln noch mit präzisen
Tieftonschüben und zeigt keinerlei Zeichen
von Erschöpfung. Die fast 14 Kilo Gewicht
wirft der Subwoofer des SCS-10-Sets also
überaus gekonnt in die Waagschale. Die Konkurrenz
kann da nur neidisch dreinblicken, in dieser
Preisklasse bleibt die Subwoofer-Performance
unerreicht. Eine Warnung sprechen wir aber
auch diesmal aus: Lärmempfindliche Nachbarn
werden mit dem Bass-Giganten wohl kaum Freundschaft
schließen -- dafür ignoriert der Dampfmacher
Wände und andere Einrichtungsgegenstände
zu gekonnt. Als Krachmacher will das SCS-10-Set
aber keinesfalls verstanden werden. Wer
nach der einfachen Installation (Kabel und
Wandhalterungen sind gleich dabei) nur wenige
Minuten mit dem optisch ansprechenden Lautsprecher-System
verbringt, der wird an das Thema Krach vermutlich
nie mehr einen Gedanken verschwenden. Trotz
der Bassgewalt bildet sich ein homogener
Klangteppich -- beste Voraussetzungen für
ungetrübten Filmspaß. Spektakulär klingt
das ebenfalls nicht, was wir ganz klar als
Kompliment verstanden wissen wollen. Denn
effektgeladen soll es nur dann tönen, wenn
es die Abmischung des Films vorsieht. Permanentes
Effektfeuerwerk ist zu anstrengend und schmälert
den Hörgenuss doch merklich. Durch eine
aufwändige Center-Konstruktion mit zwei
Chassis gefallen besonders die Stimmen:
Ausreichendes Volumen und klangliche Neutralität
sind in dieser Preisklasse eher selten anzutreffen.
Entsprechend kurz fällt der letzte Abschnitt
unseres Tests aus. Normalerweise gibt es
hier noch die Kritik, allerdings fällt uns
beim SCS-10 nun wirklich kein brauchbarer
Ansatz für Verbesserungen ein. Durch die
Aluminium-Elemente bietet das neue JBL-Set
endlich auch die entsprechende Haptik, der
Klang wurde weiter verbessert und die Installation
ist nach wie vor kinderleicht. Heimkino-Fan,
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