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Es ist wirklich schwierig, bei dieser Konsole
nicht ins Schwärmen zu geraten. Der GameCube
von Nintendo hält genau das, was er versprochen
hat: eine perfekte kleine Spielkonsole mit toller
Technik drin und pfiffigem Design drumherum.
Konsequent orientiert sich der GameCube an den
Bedürfnissen des Spielers; extrem kurze Ladezeiten,
brillante Grafikpracht, geniale Spiele schon
zum Launch erhältlich und für die Zukunft angekündigt.
Ebenso konsequent auch die Wahl des Spielemediums:
mit der 1,5 GB großen Mini-DVD mit nur acht
Zentimetern Durchmesser geht Nintendo nach der
umstrittenen Modul-Technologie wieder einmal
neue Wege, heimste aber auch Kritik ein. Schließlich
lassen sich mit dem GameCube weder Spielfilm-DVDs
noch normale Musik-CDs abspielen. Damit steht
der GameCube ganz klar zu dem, was er ist: eine
Spielkonsole, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Der GameCube besitzt vier Controlleranschlüsse
und zwei Einschübe für Memorykarten. Die separat
erhältlichen originalen Memorykarten von Nintendo
besitzen 59 Speicherblöcke, die meisten Spiele
belegen zwei bis sechs Speicherblöcke pro Spielstand.
Zum Controller ist zu sagen, dass dieser sehr
gut in der Hand liegt, vom Gewicht her recht
leicht ist und alle Knöpfe wunderbar zu bedienen
sind. Neben dem GameCube und einem Controller
befinden sich noch ein AV-Kabel mit Cinch-Steckern
und Scart-Adapter (zum Anschluss des GameCube
an den Fernseher) und das Stromkabel in der
handlich kleinen Verpackung. An der Bodenseite
des GameCube wurde die Zukunft untergebracht:
ein paralleler High-Speed-Anschluss sowie zwei
serielle Anschlüsse für Modems sind bereits
eingebaut -- die passenden Modems sind allerdings
noch in der Entwicklung. An der Oberseite des
GameCube befindet sich die Lade zum Einlegen
der Spielediscs. Lade öffnen, ein leichter Druck,
und die Disc sitzt fest -- zum Entnehmen der
Disc muss man ebenfalls leicht auf den Halterungspunkt
der Disc drücken, und schon kann man die Spieledisc
bequem entnehmen. Der GameCube ist sehr leise
im Betrieb, nur ab und zu hört man ein Ladegeräusch.
Je nach Geschick der Spieleprogrammierer sind
die Ladezeiten erfreulich kurz, sodass der Spielfluss
nicht unnötig gestört wird. Als besonderes Extra
kann man mit einem so genannten GBA-Kabel jeden
Game Boy Advance an einen Controllerport des
GameCube anschließen. Das erste Spiel, dass
diese Funktion unterstützt, ist Sonic Adventure
2 Battle. Verbindet man seinen GBA (inklusive
Sonic Advance) mit dem GameCube, kann man Chao
und Gegenstände zwischen GameCube und GBA austauschen.
In Zukunft werden noch mehr Spiele erscheinen,
die diese Funktion unterstützen. Konsolenfans,
die keinen Wert auf einen eingebauten DVD-Player
legen, sondern einfach eine tolle Spielkonsole
mit genialen Spielen genießen möchten, werden
mit dem GameCube ihre helle Freude haben
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