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Kurzbeschreibung
Die christlichen Völker schreiben etwa das
Jahr 850: Die Bewohner von Elasund, einem
Küstendorf im hohen Norden, leben vom Fischfang
und dem, was sie ihren kargen Feldern in drei
kurzen Sommermonaten abzuringen vermögen.
Doch als die feindlichen Turonländer das Dorf
überfallen, das Vieh stehlen und die Frauen
rauben, erkennen die Ziehbrüder Candamir und
Osmund, dass ihre Tage in der alten Heimat
gezählt sind. Auch Osmunds Onkel Olaf, ein
weit gereister Kauffahrer, plädiert dafür,
im westlichen Meer ein neues Land zu suchen.
Nach einem bitteren Hungerwinter bricht die
ganze Dorfgemeinschaft mit neun Schiffen zu
einer beschwerlichen Seereise auf. Auch Austin,
ein angelsächsischer Missionar, den die Elasunder
zum Dank für seine Sorge um ihr Seelenheil
versklavt haben, ist mit an Bord. Auf den
Kalten Inseln vor Schottland machen sie zum
letzten Mal in der bekannten Welt Halt, um
Proviant aufzunehmen, und Siglind, die junge
Königin der Inseln, schleicht sich als blinder
Passagier an Bord von Candamirs Schiff. Nach
drei Wochen schließlich verschlägt ein Sturm
die Auswanderer an die Nordwestküste jener
Insel, die sie bislang nur aus der Sage kannten:
Catan. Odin, erzählt die Legende, habe dieses
Land einst erschaffen, um eine schöne Albentochter
zu entzücken, und deshalb habe er es vollkommen
gemacht. Voller Hoffnung erkunden die Siedler
die große Insel, roden Wälder und bestellen
den fruchtbaren Boden. Alle Not könnte ein
Ende haben, hätten sie nicht ihre Vergangenheit
und ihre Zwistigkeiten aus der alten Heimat
mitgebracht ...
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